Im Grunde genommen habe ich mir die Überwinterung in La Rapita anders vorgestellt. Aber jetzt erst der Reihe nach. Im September brachte ich die Imperia ins Winterlager nach La Rapita, um dort der kalten Jahreszeit in Deutschland zu entfliehen. Kaum angekommen, erreichte mich die Nachricht, dass mein langjähriger Freund Johann Traber verstorben ist. Selbstverständlich habe ich den nächsten Flug gebucht, um an seiner Beerdigung teilzunehmen. Es ist immer traurig, einen guten Freund zu verlieren, aber das Leben geht weiter und die Erinnerung bleibt.

Kurz darauf habe ich mich entschlossen, über den Winter mein Motorrad nach Katalonien zu meinem Schiff zu bringen, da ich, wie das Jahr zuvor, mit schönen Motorradtouren das Hinterland bereisen möchte. Wie sich herausstellte, gab es außer Peniscola nichts Interessantes zu erkunden, dazu gesellte sich noch der kälteste Winter in Spanien der letzten Jahre.





Um die Zeit zu überbrücken, buchte ich kurzerhand mit Elena einen Golfurlaub in Portugal, und so konnte ich die Algarve mal von Land aus betrachten.




Die Weihnachtszeit verbrachte ich wie jedes Jahr zu Hause mit meiner Lieblingsbeschäftigung, Winächtsbrödli zu backen.


Auch besuchte ich meine Tochter Luisa in Berlin um ihr ein Geschenk zur bestandenen Prüfung als Dipl.- Psychologin zu überreichen.

Das neue Jahr begann mit einer traurigen Nachricht, dass mein langjähriger Freund Gerd verstorben ist. Er war über Jahre hinweg mein Wegbegleiter und wir haben viele gemeinsame Segeltörns miteinander verbracht. Er hat über viele Jahre als Trainer in meinem Studio gearbeitet. Ich werde ihn vermissen und denke sehr oft an ihn.

Auch geschäftliche Veränderungen zwangen mich, weiter in Deutschland zu bleiben. Notartermine und eine positive Veränderung in einer meiner Gesellschaften, die dazu führte, dass jetzt meine beiden Neffen 33 % der Gesellschaftsanteile besitzen, was mich besonders freut, denn so ist die Zukunft gesichert. Auch habe ich mich in den letzten zwei Monaten ausgiebig beschäftigt, meinen 911 herzurichten für das Deutschlandrund-Projekt.










Leider ist aus meiner geplanten Porsche-Deutschland-Tour nichts geworden, da zwei Tage vor dem Start zwei junge Menschen vom Porschezentrum Freiburg bei einem Unfall ums Leben kamen. Meine Mitveranstalter der Tour My Kaiserstuhl waren mit den Verunglückten sehr stark verbunden, sodass ein Start der Tour nicht in Frage kam. Jetzt haben wir einen neuen Termin festgesetzt auf September dieses Jahres. Den Reste der Zeit verbrachte ich mit Freunden beim Golfen Motorradausfahrten und die Pflege meiner Sozialen Kontakte.




Am 19. Mai kehrte ich zurück auf die Imperia, um weiter Richtung Portugal zu segeln. In Valencia besuchte mich Elena, und wir verbrachten zwei wunderschöne Wochen auf dem Schiff.


Im Moment liege ich in Aguadulce und warte auf ein geeignetes Wetterfenster, um weiter Richtung Estepona zu segeln.
